Ökologie an Schulen

1.      Einleitung – Relevanz des Themas

Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? In welcher Welt wollen wir in 50 Jahren leben, angesichts rücksichtsloser Energieverschwendung und falscher Müllentsorgung im öffentlichen Raum? Die Zukunft unserer Erde betrifft uns alle. Es ist die Aufgabe jedes Einzelnen, sich aktiv für den Schutz unserer Umwelt einzusetzen. Dafür braucht es ein Umweltbewusstsein; der Aufbau erfolgt in kleinen Schritten.

2. Wo wollen wir hin?

Wir sehen unsere Ziele darin, Gleichgültigkeit gegenüber unserer Umwelt durch öko-logisch-soziales Interesse auszutauschen, Ignoranz durch Wissen und Tatsachen über unseren Lebensraum zu ersetzen, Naturkatastrophen einen Schritt voraus zu sein und die Initiative zu ergreifen

3. Wo fangen wir an?

„Jugend ist Zukunft!“, aus diesem Grund ist es uns wichtig dem Thema in der Schule und somit in der Bildung einen neuen Rahmen und eine neue Bedeutung zu geben. Das ökologische Bewusstsein an den Schulen soll durch Aufklärung und Sensibilisierung verbessert werden.

4. Was sind unsere Lösungen?

Ein Umwelttag im Rahmen einer Sensibilisierungskampagne soll das Interesse aller SchülerInnen, sowie dem Schulpersonal in jedem Lyzeum wecken und für das Amt einer/eines Umweltbeauftragten motivieren. Wir sehen seine/ihre Aufgaben darin:

  • Auf energiesparende Maßnahmen hinzuweisen (z.B. Ausschalten von Pro-jektoren oder Lampen)
  • Auf die Mülltrennung im Klassenzimmer zu achten
  • Sich in Umweltthemen weiterzubilden

Alle SchülerInnen vom siebten bis zum letzten Sekundarstufenjahr dürfen an dieser Ausbildung teilnehmen. Eine Ausbildung ist für alle Beauftragten verpflichtend. Sie sollte in jedem Lyzeum innerhalb der ersten vier Wochen eines neuen Schuljahres stattfinden und von der Schule organisiert und finanziert werden. Zudem soll sie aus Anreiz zum Teil während der Schulzeit und zum Hervorheben der Priorität auch au-ßerhalb des Unterrichts durchgeführt werden.

Die erste Ausbildung wird von einem/einer UmweltexpertIn erteilt und soll später von den ehemaligen Beauftragten (MultiplikatorInnen) übernommen werden. In dieser Fortbildung sollen Informationen über Energieverschwendung und Abfalltrennung vermittelt und Ratschläge zur Motivierung der anderen SchülerInnen zu einem besseren Umweltverhalten erteilt werden.

Nach der Teilnahme an den Kursen könnten die SchülerInnen eine staatlich anerkannte Bescheinigung erhalten.

Ein Ausschuss für eine bessere Umwelt sollte in jedem Lyzeum eingerichtet wer-den. Seine Mitglieder sollen aus Umweltbeauftragten bestehen die von den Schüle-rInnen der Schule gewählten werden. Darüber hinaus können alle LehrerInnen und sonstige Mitarbeiter der Schule, z.B. PförtnerIn, SekretärIn, RaumpflegerIn an dem Ausschuss teilnehmen. Zu den Aufgaben des Ausschusses gehören die Verbesserung der Umweltbedingungen an der Schule, z.B. unabhängige Regelung der Zentralheizung jedes Gebäudes, die Förderung von Projekten, z.B. für nachhaltige Entwicklung, erneuerbare Energien und Abfalltrennung.

Uns ist es wichtig, dass diese Resolution Teil der Schulphilosophie wird und somit eine nachhaltige Wirkung an der jeweiligen Schule mit sich bringt.

 

Author: sbritz

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